Behandlungs-Zentrum
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Dr. Rasmussen, Dr. Oeßel, Dr. Ohlsen, Dr. Plüquett

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OrthoBremen - Überörtliche orthopädische Gemeinschaftspraxis Bremen - Operationen
OrthoBremen - Überörtliche orthopädische Gemeinschaftspraxis Bremen - Operationen

Wirbelsäulenchirurgie

Die gesunderhaltenden Operationen werden an der gesamten Wirbelsäule von hinten und vorne als offene Operation und/oder mikrochirurgisch mittels Operationsmikroskops durchgeführt. Alle Operationen werden unter stationären Bedingungen bis auf wenige Ausnahmen in Vollnarkose durchgeführt. Die Aufenthaltsdauer gestaltet sich je nach Bedarf zwischen wenigen Tagen bis zu zwei Wochen. Bei entsprechender Indikation ist nach der stationären Behandlung eine anschließende Rehabilitationsmaßnahme ambulant oder stationär möglich.

 

Folgende Krankheitsbilder werden operiert

  • Chronischer Rückenschmerz
  • Bandscheibenvorfälle
  • Periphere- und zentrale Nervenkompressionen im Bereich der gesamten Wirbelsäule
  • Verschleiß der Wirbelkörper (Degeneration)
  • Knochenbrüche an den Wirbelkörpern
  • Wirbelsäulenkanalengen (Spinalkanalstenosen)
  • Verkrümmung der Wirbelsäule (Skoliosen)

 

Anwendungsgebiete der Wirbelsäulenchirurgie

  • Bandscheibenoperationen bei Bandscheibenvorfall
  • Wurzeldekompressionen (Radikulolysen)
  • Erweiterung von Engstellen (Recessusstenosenerweiterung)
  • Dekompressionen von Engstellen des Wirbelsäulenkanals (Stenosenerweiterung)
  • Bandscheibenprothetik an der Hals- und an der Lendenwirbelsäule (M6 Prothese der Firma Spinal Kinetics)
  • Dynamische Stabilisierung im Bereich der Lendenwirbelsäule (Cosmic MIA-Ulrich)
  • Versteifungsoperationen (Fusionen)
  • Spondylodesen (Versteifungsoperationen) an Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule
  • Stabilisierung von Knochenbrüchen, Fusion und/oder Wiederaufrichtung, Istrumentierung, Kyphoplastie
  • Thermokoagulation von Wirbelgelenken

 

 

Bandscheibenchirurgie  

Eine Bandscheibenoperation kommt zum Einsatz bei einem symptomatischen Bandscheibenvorfall, welcher konservativ nicht erfolgreich zu behandeln ist. Die Operation wird notwendig, wenn durch die vorgefallenen Bandscheibenanteile Nerven abgeklemmt oder bedrängt werden und dadurch unerträgliche Schmerzen, Muskellähmungen, Sensibilitätsstörungen der Haut oder Harn- sowie Stuhlinkontinenz auftreten. Auch kann es zum Abdrücken eines Nervs mit entsprechender Symptomatik durch Verengung des Rückenmarkskanals kommen.

 

Die Operation erfolgt in Bauchlage in Vollnarkose. Über einen Hautschnitt der Länge 3–4 cm wird ein mikrochirurgischer Zugang zur Wirbelsäule geschaffen. Mit Hilfe des Operationsmikroskops wird im Rückenmarkskanal der Bandscheibenvorfall oder die Enge des Rückenmarkskanals dargestellt und unter Schonung der neuralen Strukturen entfernt beziehungsweise erweitert.

 

Anwendungsgebiete der Bandscheibenchirurgie

  • Radikulolyse (Nervenwurzellösung),
  • Recessusstenosenerweiterung (Rückenmarkskanalaufweitung)

 

In der Regel erfolgt eine prästationäre Aufnahme in der Stenum Fachklinik für Orthopädie am Montag. Eine Wiederaufnahme erfolgt dann am Dienstag zur eigentlichen Operation. Direkt nach der Operation verbleibt der Patient zur Überwachung für 1–2 Stunden auf der Aufwachstation, um dann auf die Normalstation verlegt zu werden. Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel 2–3 Tage, an denen täglich Visite durchgeführt wird. Die weitere Nachbehandlung erfolgt dann wieder in den beiden Behandlungs-Zentren der überörtlichen orthopädischen Gemeinschaftspraxis in Bremen.

 

Eine ambulante oder stationäre Rehabilitation wird individuell je nach Befund noch während des stationären Aufenthaltes veranlasst. Nach der dynamischen Stabilisierung wird eine Bauchbandage für 6 Wochen getragen, nach einer Fusionsoperation ein Korsett für 3 Monate.
Die Arbeitsunfähigkeit liegt zwischen 6 und 12 Wochen, je nach Schwere der Arbeit und der durchgeführten Operation.

 

 

Spinalkanalstenose

Bei einer Spinalkanalstenose (Rückenmarkskanaleinengung) im Bereich der Lendenwirbelsäule kommt es typischerweise zu ausstrahlenden Schmerzen beim Laufen in den Beinen. Ursache für eine Einengung des Rückenmarkskanals sind in der Regel Verschleißerscheinungen und/oder Instabilitäten im Bereich der Wirbelsäule.

 

Die Indikation für eine Operation ist dann gegeben, wenn konservative Behandlungsmethoden ausgeschöpft sind. Die eigentliche Operation beinhaltet eine Erweiterung des Rückenmarkskanals mit Hilfe des Mikroskops in seinen ursprünglichen Zustand (Dekompression). Dies reicht jedoch oft nicht, um ein gutes Operationsergebnis auf Dauer zu erlangen, da es aufgrund von Instabilitäten schnell wieder zu einer Verengung des Rückenmarkskanals kommen würde. Um diesem Vorgang entgegenzutreten, muss nach der Dekompression zusätzlich eine Stabilisierung der Wirbelsäule erfolgen. Die Stabilisierung erfolgt mittels Schrauben, welche die betroffenen Wirbelkörper fassen und mit einem Stab verbunden sind. Hier gibt es das Verfahren einer kompletten Fusion des entsprechenden Abschnittes mit gleichzeitigem Ersatz der Bandscheibe. Dieses Verfahren wird bei großen Instabilitäten und bei sehr stark geschädigten Bandscheiben durchgeführt. Sollte die Bandscheibe noch weitgehend intakt sein, so kommt ein dynamisches Schrauben-Stab-Konstrukt der Firma Ulrich (Cosmic MIA) zum Einsatz. Hier ist die Schrauben-Stab-Verbindung beweglich und insofern bleibt die Beweglichkeit des operierten Wirbelsäulenabschnittes weitgehend erhalten.

 

Die Operation erfolgt in Bauchlage in Vollnarkose. Über einen Hautschnitt im Bereich der Lendenwirbelsäule wird der Zugang zur Wirbelsäule geschaffen. Zunächst werden die entsprechenden Schrauben zur Stabilisierung der Wirbelsäule unter Röntgen-Kontrolle gesetzt. Im Anschluss wird mit Hilfe des Operationsmikroskops die Dekompression des Wirbelsäulenkanals durchgeführt.

 

Die stationäre Aufnahme in der Stenum Fachklinik für Orthopädie erfolgt zur Operation jeweils am Montag, die eigentliche Operation ist dann am Dienstag. Direkt nach der Operation verbleibt der Patient zur Überwachung einen Tag auf der Aufwachstation, um dann auf die Normalstation verlegt zu werden. Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel 10–14 Tage, an denen täglich Visite durchgeführt wird. Die weitere Nachbehandlung erfolgt dann wieder in den beiden Behandlungs-Zentren der überörtlichen orthopädischen Gemeinschaftspraxis in Bremen.

 

Eine ambulante oder stationäre Rehabilitation wird individuell je nach Befund noch während des stationären Aufenthaltes veranlasst. Nach der dynamischen Stabilisierung wird eine Bauchbandage für 6 Wochen getragen, nach einer Fusionsoperation ein Korsett für 3 Monate. Die Arbeitsunfähigkeit liegt zwischen 6 und 12 Wochen, je nach Schwere der Arbeit und der durchgeführten Operation.

 

 

Weitere Informationen über die Stenum Fachklinik für Orthopädie.