Behandlungs-Zentrum
An der Weide:

Dr. Rasmussen, Dr. Oeßel, Dr. Ohlsen, Dr. Plüquett

An der Weide 41/42
28195 Bremen   

Tel. 0421 2784850

Behandlungs-Zentrum
Obernstraße:

Dr. Kuther, Dr. Heuser

Obernstraße 80
28195 Bremen   

Tel. 0421 27848550

OrthoBremen - Überörtliche orthopädische Gemeinschaftspraxis Bremen - Operationen
OrthoBremen - Überörtliche orthopädische Gemeinschaftspraxis Bremen - Operationen

Kniechirurgie

Sehr große medizinische und chirurgische Erfahrung erwartet unsere Patienten in den beiden Behandlungs-Zentren der überörtlichen orthopädischen Gemeinschaftspraxis bei der arthroskopischen Behandlung von verschleiß-, anlage- und verletzungsbedingten Kniegelenkserkrankungen.

Nahezu alle arthroskopischen Eingriffe können auch ambulant in Maskennarkose in dem der Praxis angegliederten Operations-Zentrum durchgeführt werden. Je nach Diagnose können die Eingriffe alternativ durch uns auch kurzstationär in der Paracelsus-Klinik Bremen erfolgen.

 

 

Kniegelenkersatz (Endoprothese)

Der Gelenkersatz durch Gelenkflächen aus hochwertigen Metallen und hochfesten Kunststoffen wird bei hochgradigem Verschleiß (Arthrose) erforderlich, wenn trotz spezieller Arthrosebehandlung, endoskopischen Eingriffen oder achskorrigierenden Operationen keine Schmerzfreiheit, keine Belastbarkeit oder keine ausreichende Funktion erzielt werden kann.

Die Endoprothese, also der künstliche Ersatz des Kniegelenkes (TEP), wird durch uns routinemäßig in der Paracelsus-Klinik Bremen in der Regel durch den Sie in unserer Gemeinschaftspraxis behandelnden Facharzt oder einen seiner Kollegen in unseren beiden Behandlungs-Zentren durchgeführt.

Der stationäre Aufenthalt in der Klinik beträgt 7–9 Tage. Die anschließende Rehabilitations-Maßnahme in einer entsprechenden Nachbehandlungseinrichtung beträgt 3–4 Wochen. Die Vollbelastbarkeit des eingesetzten Kunstgelenkes ohne Gehhilfen wird nach 6–8 Wochen erreicht.


Kreuzbanderhaltende Operation bei akuter Verletzung

Das vordere Kreuzband verbindet den Oberschenkel- mit dem Schienbeinknochen und verleiht dem Kniegelenk Stabilität. Bei einer akuten Verletzung des vorderen Kreuzbandes tritt der Riss in 80% der Fälle nahe am Oberschenkelknochen auf. Bei dieser Rissform ist unter gewissen Vorrausetzungen eine kreuzbanderhaltende Operation (Steadman-OP, natural healing response), also gewissermaßen eine „Rettungsoperation“ möglich.


Dieser kann bis zu 6 Wochen nach der Verletzung durchgeführt werden. Hierbei wird der Oberschenkelknochen am Kreuzbandansatz unter arthroskopischer Sicht mit einer Ahle eröffnet. Die aus dem Knochenmark austretenden Stammzellen begünstigen eine Wiedereinheilung des gerissenen Kreuzbandes.

Kann diese Operation durchgeführt werden, so besteht eine bis zu 80%ige Wahrscheinlichkeit auf Erfolg. Wird bei der OP festgestellt, dass der Riss an einer ungünstigen Stelle aufgetreten ist, wird eine Kreuzbandersatzoperation geplant.


Kreuzbandersatz

Da das vordere Kreuzband für die Stabilität des Kniegelenkes von hoher Wichtigkeit ist, empfehlen wir bei Kreuzbandverletzungen insbesondere bei jüngeren Patienten die operative Versorgung. So kann die Stabilität wiederhergestellt und einem vermehrten Verschleiß des Gelenkes vorgebeugt werden. Auch bei älteren Patienten ist bei entsprechender Stabilitätsproblematik oder bei sportlicher Aktivität eine Operation sinnvoll.

Der Kreuzbandersatz erfolgt mit einer körpereigenen Sehne, die an anderer Stelle entnommen und unter arthroskopischer Sicht in das Kniegelenk eingesetzt wird. In Frage kommen die Semitendinosussehne, die Kniescheibensehne und die Quadrizepssehne aus dem Oberschenkel.
Wir beraten Sie individuell, um mit Ihnen das für Sie beste Transplantat auszuwählen.

Der Eingriff wird durch uns routinemäßig in der Paracelsus-Klinik Bremen in der Regel durch den Sie in unserer Gemeinschaftspraxis behandelnden Facharzt oder einen seiner Kollegen aus unseren beiden Behandlungs-Zentren durchgeführt.

Der stationäre Aufenthalt in der Klinik beträgt 1–3 Tage. Die Vollbelastbarkeit des Gelenkes ohne Gehhilfen wird nach 6–8 Wochen erreicht.


Knorpelersatz

Ein akuter Knorpelschaden bahnt den Weg zum Verschleiß des Gelenkes und sollte daher möglichst frühzeitig therapiert werden. Wenn der Knorpelschaden scharf begrenzt ist, ist ein Knorpelersatz die erste Wahl.

In Abhängigkeit von der Schädigung des Knorpels bieten sich unterschiedliche Operationsverfahren an:

 

  • Mikrofrakturierung: Der Knochen unter dem Knorpelschaden wird eröffnet, so dass Stammzellen aus dem Knochenmark austreten und eine Knorpelersatzschicht bilden können. Dieses Verfahren erfolgt unter arthroskopischer Sicht.
  • ACT (Autologe Chondrozytentransplantation): In einer ersten arthroskopischen Operation werden Knorpelzellen entnommen. Aus diesen werden in Speziallabors über mehrere Wochen größere Knorpelzellmengen gezüchtet. In einer zweiten Operation werden die gezüchteten Zellen in die schadhafte Knorpelstelle eingefügt.
  • AMIC (Autologe Matrixinduzierte Chondrogenese): Der Knochen unter dem Knorpelschaden wird eröffnet, darüber wird eine Membran befestigt, die die aus dem Knochenmark austretenden Stammzellen stabilisiert.


Wir beraten Sie individuell, um mit Ihnen das für Sie beste Verfahren zu wählen. Eine Mikrofrakturierung wird in der Regel ambulant durchgeführt, so dass kein Klinikaufenthalt erforderlich ist. Das Einbringen der Membran oder der gezüchteten Zellen erfolgt in der Regel als offene Gelenkoperation und daher routinemäßig in der Paracelsus-Klinik Bremen durch den Sie in unserer Gemeinschaftspraxis behandelnden Facharzt oder einen seiner Kollegen durchgeführt.

Der stationäre Aufenthalt in der Klinik beträgt 1–3 Tage. Die Vollbelastbarkeit des Gelenkes ohne Gehhilfen wird nach 6–8 Wochen erreicht.

 

 

Weitere Informationen über die Paracelsus-Klinik Bremen.

 

 
Patienteninformation zum Download
OrthoBremen_Gelenkflächenersatz-Kniegele[...]
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