Behandlungs-Zentrum
An der Weide:

Dr. Rasmussen, Dr. Oeßel, Dr. Ohlsen, Herr Alhindi, Dr. Hiller

An der Weide 41/42
28195 Bremen   

Tel. 0421 27 84 850

Behandlungs-Zentrum
Obernstraße:

Dr. Heuser, Dr. Plüquett, Herr Alhindi

Dr. Maethner-Heinz

Obernstraße 80

28195 Bremen   

Tel. 0421 27 84 85 50

Behandlungs-Zentrum Leher Heerstraße:

Dr. Siegel, Dr. Hiller

Leher Heerstraße 77
28359 Bremen   

Tel. 0421 24 24 44

Für alle Standorte: 

Fax. 0421 32 03 11

E-Mail: info@orthobremen.de

OrthoBremen - Überörtliche orthopädische Gemeinschaftspraxis Bremen - Behandlungen
OrthoBremen - Überörtliche orthopädische Gemeinschaftspraxis Bremen - Behandlungen

Knorpeltherapie

Entscheidend für eine gute Gelenkfunktion sind ein gesunder Knorpel und eine gute Schmierung des Gelenkes durch die sogenannte Gelenkflüssigkeit. Bei Gelenkverschleiß kommt es zu einer Abnutzung des Knorpels und zu einem Verbrauch bzw. einer Veränderung der Gelenkschmiere. Das führt zu Schmerzen und einer gestörten Funktion.

 

Der Verschleiß ist leider nicht rückgängig zu machen, jedoch können die Beschwerden gelindert und ein weiterer Verschleiß gebremst werden. Durch die Injektion von Hyaluronsäure in das betroffene Gelenk wird die Schmierfähigkeit verbessert. Hyaluronsäure liegt auch in gesunder Gelenkflüssigkeit vor, kann sehr viel Wasser an sich binden und ist in der Lage sich aktiv an die Druckveränderungen im Gelenk anzupassen. Eine Hyaluronsäure-Therapie erfolgt in der Regel in 5 Sitzungen, diese finden einmal wöchentlich statt.

 

Knorpelschäden mit aufgefaserten Rändern können operativ angegangen werden. Dies kann arthroskopisch und ambulant in dem der Gemeinschaftspraxis angegliederten Operations-Zentrum durchgeführt werden. Unter arthroskopischer Sicht wird der Knorpel geglättet, so dass kein Knorpel mehr scheuern oder einklemmen kann. Im Anschluss kann gegebenenfalls die oben beschriebe Injektionstherapie zur Anwendung kommen, um den Heilerfolg noch weiter zu festigen.

 

 

Knorpelersatz

Ein akuter Knorpelschaden bahnt den Weg zum Verschleiß des Gelenkes und sollte daher möglichst frühzeitig therapiert werden. Wenn der Knorpelschaden scharf begrenzt ist, ist ein Knorpelersatz die erste Wahl. In Abhängigkeit von der Schädigung des Knorpels bieten sich unterschiedliche Operationsverfahren an:

  • Mikrofrakturierung: Der Knochen unter dem Knorpelschaden wird eröffnet, so dass Stammzellen aus dem Knochenmark austreten und eine Knorpelersatzschicht bilden können. Dieses Verfahren erfolgt unter arthroskopischer Sicht.
  • ACT (Autologe Chondrozytentransplantation): In einer ersten arthroskopischen Operation werden Knorpelzellen entnommen. Aus diesen werden in Speziallabors über mehrere Wochen größere Knorpelzellmengen gezüchtet. In einer zweiten Operation werden die gezüchteten Zellen in die schadhafte Knorpelstelle eingefügt.
  • AMIC (Autologe Matrixinduzierte Chondrogenese): Der Knochen unter dem Knorpelschaden wird eröffnet, darüber wird eine Membran befestigt, die die aus dem Knochenmark austretenden Stammzellen stabilisiert.

 

Wir beraten Sie individuell, um mit Ihnen das für Sie beste Verfahren zu wählen. Eine Mikrofrakturierung wird in der Regel ambulant durchgeführt, so dass kein Klinikaufenthalt erforderlich ist. Das Einbringen der Membran oder der gezüchteten Zellen erfolgt in der Regel als offene Gelenkoperation und wird daher routinemäßig in der Paracelsus-Klinik Bremen durch den Sie in unserer Gemeinschaftspraxis behandelnden Facharzt oder einen seiner Kollegen durchgeführt.

 

Der stationäre Aufenthalt in der Klinik beträgt 1–3 Tage. Die Vollbelastbarkeit des Gelenkes ohne Gehhilfen wird nach 6–8 Wochen erreicht. Weitere Informationen über die Paralcelsus-Klinik.